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Long Covid ist mit vielfältigen Symptomen verbunden. Besonders häufig sind Atemwegsprobleme.

Long COVID & Post COVID

Eine ganzheitliche Therapie kann helfen

Viele ehemals an COVID Erkrankte leiden an einer Vielzahl an langanhaltenden Symptomen. Wir kennen dies als Long COVID oder Post Covid. Die damit einhergehenden Beschwerden gelten als schwierig zu therapieren. Doch oftmals kann eine ganzheitliche, naturheilkundliche Behandlung Sinn machen, speziell wenn diese durch eine Atemtherapie ergänzt wird.

Viele Menschen leiden unter Long COVID 

Ein beträchtlicher Anteil an Menschen kämpft auch Wochen oder sogar Monate nach einer akuten Covid-19 Infektion mit den Auswirkungen der Erkrankung.

zu den häufigen Symptomen von Long Covid gehören auch Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Schätzungen zufolge leiden ca. 30% der Personen, die an Covid-19 erkrankten an anhaltenden Symptomen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Forschung zu Long COVID noch im Gange ist, und die genauen Zahlen und Ursachen noch nicht vollständig verstanden sind.

Was versteht man unter Long COVID?

„Long-COVID“ (auch bekannt als Post-COVID-Syndrom oder Post-Acute-Sequelae-of-SARS-CoV-2-Infection, PASC) bezieht sich auf anhaltende Symptome und Gesundheitsprobleme, die bei einigen Personen nach einer akuten Covid-19-Infektion auftreten. Diese Symptome können Wochen oder Monate nach der akuten Infektion bestehen bleiben. 

Long COVID Symptome

Die Symptome können verschiedene Organsysteme betreffen, darunter die Lunge, das Herz, das Gehirn, die Muskeln und andere. Zu den häufigsten langfristigen Symptomen gehören Müdigkeit, Atemnot, Muskelschwäche, Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sowie anhaltende Geruchs- oder Geschmacksstörungen. Im Folgenden sind einige der typischen Beschwerden aufgelistet:

1. Fatigue (extreme Müdigkeit und Erschöpfung)

2. Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit

3. Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen

4. Gelenk- und Muskelschmerzen

5. Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme („Brain Fog“)

6. Schlafstörungen

7. Anhaltender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns

8. Herz-Kreislauf-Probleme

9. Magen-Darm-Beschwerden

10. Kopfschmerzen

11. Depression oder Angstzustände

Viele Betroffene des Long Covid Syndroms leiden unter Atembeschwerden und Atemnot.

Typisch sind Atembeschwerden und Müdigkeit

Wie sind die Atembeschwerden zu erklären?

Zu den typischen und sehr häufigen Symptomen gehören Atembeschwerden. Man geht davon aus, dass in der Lunge der Long COVID-Patienten Entzündungsherde, sogennante Infiltrate, bestehen. Dies kann eine bleibende Überempfindlichkeit der Atemwege bewirken. Außerdem kann nach der Erkankung die Atemmuskulatur dauerhaft geschwächt sein. All dies kann zu häufigem Husten, Atemnot bei körperlichen Anstrengungen, führen sowie zu einer allgemeinen Atemschwäche, die für gleiche Leistungsfähigkeit tieferes Einatmen nötig macht und ein Druck- und Enge-Gefühl im Brustkorb verursachen kann.

Die verbliebenen Atembeschwerden und andere Einschränkungen können aber auch ohne feststellbare organische Grundlage persistieren. Man spricht dann von einer funktionellen Störung. Diese kann ursächlich mit der als sehr beklemmenden Situation der empfundenen Luftnot und eventuell mit einer allgemeinen Angst vor der Covid-Erkrankung bzw. mit einer befürchteten bleibenden Einschränkung der Gesundheit zusammenhängen.

Fatigue: extreme Müdigkeit und Schwäche

In Bezug auf die für Long COVID anhaltende Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Muskelschwäche spricht man auch von „fatigue“. 

Fatigue ist ein medizinischer Begriff, der extreme Müdigkeit, Erschöpfung und Schwäche beschreibt. Hierbei handelt es sich um mehr als nur normale Müdigkeit und kann das tägliche Funktionieren stark beeinträchtigen. Menschen mit Fatigue fühlen sich oft müde, selbst nach ausreichendem Schlaf, und können Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren oder körperliche Aktivitäten auszuführen. Fatigue kann viele Ursachen haben, darunter Krankheiten, Medikamente, psychologische Faktoren und Lebensstil. In Bezug auf Long COVID ist Fatigue ein häufiges Symptom, das viele Betroffene über Monate hinweg beeinträchtigen kann.

Mögliche Symptome von Long Covid sind ein Leistungsknick und Muskelschwäche.

Long COVID-Symptome können von Person zu Person variieren und einige Menschen erleben möglicherweise unterschiedliche Symptome. Die Auswirkungen von Long-COVID können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und die Betroffenen oft dazu zwingen, ihre Lebensweise anzupassen.

Long COVID gilt als schwer zu behandeln

Auch aus diesem Grund gilt Long COVID als nicht einfach zu therapieren. Es handelt sich nämlich um ein komplexes und vielschichtiges Krankheitsbild handelt. Da die Symptome von Long COVID so vielfältig sind, erfordert die Behandlung oft eine multidisziplinäre Herangehensweise, die auf die individuellen Bedürfnisse und Symptome des Patienten zugeschnitten ist.

Atemtraing und Atemtherapie können Long COVID Symptome lindern 

Forschungsergebnisse belegen, dass die Lungenfunktion von ehemals invasiv beatmeten Covid-19-Patienten nach ihrer Entlassung aus der Intensivstation durch ein zweiwöchiges Atemtraining deutlich verbessert wurde. Eine Studie kam zu diesen Ergebnissen, nachdem die Atemmuskulatur mithilfe von Atemtrainingsgeräten gestärkt worden waren.

Atemtechniken und Atemtraining können die Beschwerden von Long Covid lindern.

Atemtherapie umfasst verschiedene Techniken und Übungen, die darauf abzielen, die Atmung zu verbessern, die Lungenkapazität zu erhöhen und die Atemmuskulatur zu stärken. Diese Therapie kann dazu beitragen, die Atemfunktion zu optimieren, die Atemmuskulatur zu kräftigen und die Atemtechnik zu verbessern, um die Atemnot zu lindern.

Studien zeigen, dass gezieltes Atemtraining entzündungshemmende Mechanismen aktivieren und die Lungenkapazität erhöhen können, was wiederum die Ausdauer, das emotionale Wohlbefinden und die Schlafqualität verbessert. Ihre einfache Anwendung machen diese Technik zu einem vielversprechenden Mittel, um den Symptomen von Long COVID entgegenzuwirken.

Gesundes Atmen und eine gesunde Lunge haben vielfältige positive Effekte auf unsere körperliche und psychische Gesundheit im Allgemeinen sowie auf unsere Regenerationsfähigkeit.

Auch kann Atemtraining das vegetative Nervensystem ausgleichen und sowohl Ruhe und Zuversicht vermitteln, als auch die Regenerationsfähigkeit des Körpers stärken. Dies trägt gleichzeitig dazu bei, den Betroffenen ihre Ängste vor der Krankheit zu nehmen und gleichzeitig eine Genesung auf körperlicher Ebene zu unterstützen.

Atemtraining und Atemtherapie sind wissenschaftlich belegte Ansätze in der Behandlung von Long COVID 

Die Vorteile und positiven Wirkungen von Atemtraining und Atemtherapie konnten anhand wissenschaftlicher Studien belegt werden. Atemtherapie ist eine vergleichsweise kostengünstige und nebenwirkungsarme Methode, um eine lange Reihe an organischen und psychischen Beschwerden lindern zu können. Speziell bei anhaltenden Symptomen, die mit einer Covid-Infektion in Zusammenhang gebracht werden, dem sogenannten Post COVID Syndrom oder Long COVID kann eine Atemtherapie bzw. ein therapeutisches Atemtraining als Behandlung in Betracht gezogen werden.

Würden Sie gerne mehr über Atemtherapie erfahren? Schauen Sie mal hier vorbei. Natürlich können Sie mich auch gerne kontaktieren für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ich berate Sie gerne zu den Therapiemöglichkeiten

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