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Erektionsprobleme, auch als erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet, sind ein häufiges sexuelles Gesundheitsproblem, das Männer jeden Alters betreffen kann.

Erektionsstörung

Erektionsstörung / Erektile Dysfunktion

Erektionsprobleme, auch als erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet, sind ein häufiges sexuelles Gesundheitsproblem, das Männer jeden Alters betreffen kann. Betroffenen fällt es schwer, oder sehen sich außer Stande, eine ausreichend harte Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Dies führt typischerweise zu emotionalen Belastungen, Beziehungsproblemen und einem geringen Selbstwertgefühl.

Dabei sind Erektionsstörungen alles andere als selten, wie Statistiken zeigen. In Deutschland leiden schätzungsweise 6–8 Millionen Männer an Erektionsstörungen. Die Häufigkeit von Erektionsstörungen steigt mit dem Alter, wobei fast die Hälfte der Männer über 50 Jahren betroffen ist. Doch bereits 8% der Männer im Alter von 20-29 Jahren haben mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Die genauen Zahlen allerdings sind unklar, da Erektionsstörungen nach wie vor ein Tabuthema sind und viele Männer nicht offen über ihre Probleme sprechen. Nur etwas mehr als die Hälfte der betroffenen Männer sucht ärztliche Hilfe auf.

Erektionsstörungen sind alles andere als selten.

Ursachen von Erektionsstörungen

Erektile Dysfunktion (ED) entsteht oft durch eine Vielzahl von Faktoren. Schließlich ist das reibungslose Zusammenspiel von Gefäßen, Nerven, Hormonen und Psyche entscheidend für eine gesunde Erektion. Störungen in diesem System können leicht zu Erektionsstörungen führen.

Die Ursachen für Erektionsstörungen können vielfältig sein und sowohl körperliche als auch psychische Faktoren umfassen. Zu den häufigsten körperlichen Ursachen gehören:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen
  • hormonelle Störungen
  • neurologische Erkrankungen
  • die Einnahme bestimmter Medikamente
  • Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel

Aber auch psychische Faktoren zählen zu den häufigen Ursachen für Erektionsstörungen. Hierunter zählen insbesondere:

  • Stress
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Beziehungsprobleme
  • übermäßiger Leistungsdruck und Perfektionismus

Erektionsstörungen durch falsche Atmung? Dysfunktionale Atemmuster führen zu Erektiler Dysfunktion

Vieles spricht außerdem dafür, dass bei Betroffenen häufig eine dysfunktionales Atemmuster vorliegt, also eine falsche Atemform. Diese kann sowohl zu körperlichen als auch zu psychischen Auswirkungen führen. Ganz spezifisch führt dies zu den Erektionsstörungen durch verengte Blutgefäße und in Folge eine verminderte Blutversorgung des Schwellkörpers im Penis.

Forschungsergebnisse etwa zeigen, dass etwa die Hälfte der Menschen, die unter Schlafapnoe leiden, auch mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben. Verschiedene Fehlatmungsformen, insbesondere Mundatmung und Brustkorbatmung können eine Ursache für Erektionsstörungen darstellen.

Obwohl der genaue Zusammenhang von Fehlatmungsformen und Erektionsstörungen noch nicht vollständig verstanden ist, gibt es mehrere mögliche Gründe, warum eine gestörte Atmung Einfluss auf die sexuelle Gesundheit, einschließlich Erektionsstörungen, haben können:

  • Durchblutungsstörungen: Eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpers aufgrund einer gestörten Atmung kann zu Durchblutungsstörungen führen, die wiederum die Fähigkeit zur Erektion beeinträchtigen können. Eine effiziente Atmung ist wichtig für die Sauerstoffversorgung des Gewebes, einschließlich der Blutgefäße im Genitalbereich.
  • Stress und Angst: Eine flache oder gestörte Atmung kann ein Zeichen von Stress, Angst oder psychischen Belastungen sein. Diese emotionalen Faktoren können Erektionsstörungen begünstigen. Eine tiefere und bewusste Atmung kann dazu beitragen, Stress abzubauen und die Entspannung zu fördern, was sich positiv auf die sexuelle Gesundheit auswirken kann.
  • Muskelspannung: Eine gestörte Atmung kann zu einer erhöhten Spannung der Atemmuskulatur und der Muskulatur im Beckenboden führen. Verspannte Muskeln im Beckenbereich können die Blutzufuhr zum Penis beeinträchtigen und somit Erektionsprobleme verursachen.
  • Durchblutung im Beckenbereich: Eine tiefe und entspannte Atmung kann die Durchblutung im Beckenbereich verbessern, was für eine gesunde Erektion wichtig ist. Eine gestörte Atmung kann die Durchblutung beeinträchtigen und somit die sexuelle Funktion beeinflussen.
  • Hormonelle Regulation: Eine gestörte Atmung kann auch die hormonelle Regulation im Körper beeinträchtigen, was sich auf die sexuelle Gesundheit auswirken kann. Hormone wie Testosteron spielen eine wichtige Rolle bei der sexuellen Funktion und Erektion.

Leider wird dieser Zusammenhang häufig übersehen. Mittels Atemtherapie und einem Atemtraining kann diese Ursache einfach und nebenwirkungsfrei behandelt werden.

Typische Behandlungsoptionen sind häufig nur kurzfristige Lösung mit Nebenwirkungen

Es ist wichtig zu betonen, dass Erektionsprobleme ein weit verbreitetes und behandelbares Problem sind. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für ED, darunter Medikamente wie Viagra, Cialis und Levitra, hormonelle Therapien, Psychotherapie, Lebensstiländerungen und medizinische Geräte wie Vakuumpumpen oder Penisimplantate. Aber: häufig sind die gängigen Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene nur eine kurzfristige Lösung und mit Nebenwirkungen verbunden, kommen nicht in Frage oder bleiben wirkungslos.

Es ist daher wichtig eine ganzheitliche Lösung zu finden, die sowohl organische Ursachen und psychologische Probleme der Erektilen Dysfunktion gemeinsam erkennt und behandelt.

Ganzheitliche Behandlungsmethoden von Erektionsstörungen

  • Atemtherapie: Atemtherapie wirkt gleichzeitig auf körperlicher und auf emotionaler Ebene und bewährt sich aus diesem Grund bei Erektiler Dysfunktion. Atemtraining hilft u.a. das Zwerchfell und die Beckenbodenmuskulatur zu koordinieren und zu trainieren. Dies fördert die Durchblutung der Strukturen, die zentral wichtig für eine Erektion sind. Arbeit am und mit dem Atem stellt außerdem eine körperpsychotherapeutische Maßnahme dar. Zum einen können Atemtechniken dazu beitragen, Stress abzubauen und die sexuelle Funktion zu verbessern. Zum anderen können belastende Umstände wie der Performance-Druck beim Sex so verarbeitet und reduziert werden. Atemtraining speziell für Erektionsproblematiken eignet sich für Online-Sitzungenerkundigen Sie sich gern bei mir.
  • Akupunktur: Die aus der traditionellen chinesischen Medizin stammende Therpieform kann bei der Behandlung von Erektionsstörungen alternativ oder ergänzend eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass Akupunktur die Erektionsfähigkeit verbessern kann, indem die Nervensensibilität reguliert und die Blutversorgung der peripheren Blutgefäße verbessert wird.
  • Phytotherapie: Eine Reihe pflanzlicher Präparate können alternativ oder ergänzend zur Therapie der Erektionsprobleme uns zur Unterstützung der sexuellen Gesundheit eingesetzt werden, wie Studien darstellen.
  • Lebenstiländerung: Eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, Verzicht auf Rauchen und Alkoholkonsum können das Risiko für Erektionsstörungen reduzieren.

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